Startseite  Feuerwerk 

 

 Geschäftsbedingungen:


1. Geltungsbereich
Mit der Unterzeichnung eines Auftrages zur Durchführung eines Feuerwerks,
treten meine allgemeinen Geschäftsbedingungen in Kraft.
Nachfolgend Auftragnehmer genannte und dem Auftraggeber, nachfolgend als Veranstalter bezeichnet.
Abweichungen von den AGB bedürfen der Schriftform.


2. Auftragserteilung
Sämtliche Beratungen und Vorgespräche, inklusive einer gegebenenfalls
erforderlichen ersten Ortsbesichtigung erfolgen bis zur Unterzeichnung
eines schriftlichen Auftrages kostenlos. Über die Erforderlichkeit einer
Ortsbesichtigung entscheidet allein der Auftragnehmer. Mit der Unterzeichnung
der schriftlichen Auftragserteilung erklärt sich der Veranstalter mit den ABG
einverstanden. Erst durch die schriftliche Bestätigung des Auftragnehmers,
(Fax oder Email sind ausreichend), gilt der Auftrag als angenommen und der
Vertrag als zustande gekommen. Der Auftragnehmer behält sich vor die Art
der Effekte, sowie die Effektreihenfolge für alle vorgeschlagenen
Feuerwerks-Choreografien zu ändern. Die Vorschläge können jederzeit geändert,
bzw. angepasst werden, wenn die äußeren Gegebenheiten, wie z.B. Lieferengpässe
von Herstellern, Trockenheit, Regen, zu hohe Windgeschwindigkeiten,
gesetzliche Regelungen, Sicherheitsrisiken, etc. dies erfordern.
Entsprechende Änderungen, dürfen durch den Auftragnehmer auch
kurzfristig und ohne Einverständnis des Veranstalters vorgenommen werden.


3. Preise und Bezahlung
Die Entgelte für die Feuerwerksveranstaltung, werden in schriftlicher Form verbindlich festgehalten. 50 %
des so vereinbarten Entgeltes, sind bei der Auftragsunterzeichnung zu zahlen. Die restlichen 50 % werden
nach dem Aufbau des Feuerwerkes fällig. Das Entgelt umfasst alle Kosten für die Durchführung des
Feuerwerks. Die Wahl der Zahlungsweise obliegt dem Auftragnehmer, oder wird im Auftrag schriftlich
festgelegt. Erforderliche Verpflegungs- und Übernachtungskosten, sind vom Veranstalter zu tragen.
Bei Nichtbezahlung steht es dem Auftragnehmer zu, vom Vertrag zurückzutreten.


4. Genehmigung
Vor Beginn des Aufbaus, müssen alle erforderlichen Zustimmungserklärungen Dritter vorliegen. Dazu
gehört insbesondere eine schriftliche Genehmigung des Grundstückbesitzers, auf dessen Grundstück das
Feuerwerk abgebrannt werden soll. Für die Einholung aller erforderlichen Zustimmungserklärungen Dritter,
hat der Veranstalter zu sorgen.
Ein entsprechendes Formularmuster wird vom Auftragnehmer auf Wunsch bereitgestellt. Die Anzeige des
Feuerwerks, übernimmt der Auftragnehmer.


5. Pflichten des Veranstalters
Der Veranstalter verpflichtet sich, dem Auftragnehmer eine ungehinderte Anreise zum Abbrennplatz zu
ermöglichen und ihm den Abbrennplatz bis zur Freigabe durch den verantwortlichen Pyrotechniker zur
Verfügung zu stellen. Er hat den Sicherheitsanordnungen des verantwortlichen Pyrotechnikers Folge zu
leisten, anderenfalls ist der Auftragnehmer berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. Alle notwendigen
Auslagen und Ausfälle, sind in diesem Falle vom Veranstalter zu tragen.
Alle Kosten, die durch die Durchführung von behördlichen Auflagen entstehen die nicht
feuerwerkstechnischer Natur sind, hat der Veranstalter zu tragen.
Die Reste von abgebrannten pyrotechnischen Artikeln, hat der Veranstalter zu entsorgen. Durch den
Auftragnehmer erfolgt nach dem Abbrand des Feuerwerks, eine Grobreinigung des Abbrennplatzes.
Die Feinreinigung der Abbrennstelle, ist vom Veranstalter auf eigene Kosten durchzuführen. Der
Veranstalter hat den Auftragnehmer von Ansprüchen des Grundstückeigentümers wegen etwaiger
Beeinträchtigungen des Grundstückes freizustellen.
Die unterschriebene Auftragserteilung (Vertrag), hat spätestens einen Tag vor Durchführung des Feuerwerks
beim Auftragnehmer vorzuliegen. Andernfalls behält sich der Auftragnehmer vor, vom Vertrag
zurückzutreten.


6. Pflichten des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftrag gewissenhaft
und pünktlich durchzuführen, sofern dem nicht Gründe entgegenstehen,
die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, wie z.B. höhere Gewalt,
fehlen behördlicher Genehmigungen, Vorliegen von Sicherheitsrisiken, Witterungsbedingte Einflüsse, die
dem Abbrand des Feuerwerks entgegenstehen, etc.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Er entscheidet nach
pflichtgemäßen Ermessen über Art und Umfang aller zur Erfüllung des Auftrages erforderlichen
Maßnahmen. Der Auftragnehmer übernimmt grundsätzlich keine Haftung für Schäden, die durch den
Abbrand des Feuerwerks entstanden sind. Mögliche Schäden Dritter, sind vom Veranstalter durch eine
entsprechende Haftpflichtversicherung abzudecken.
Auf Wunsch kann eine geeignete Haftpflichtversicherung vermittelt werden.


7. Ausfälle
Kann das Feuerwerk wegen höherer Gewalt, witterungsbedingten Einflüssen, Krankheit, Tod oder Unfall
nicht durchgeführt werden, so hat der Veranstalter, eine Kostenpauschale von 50% des Auftragswertes,
nach Aufbau des Feuerwerkes eine Kostenpauschale von 100% des Auftragswertes zu zahlen.
Eine Absage der Veranstaltung aus den oben genannten Gründen steht beiden Vertragsparteien zu.
Im Krankheitsfalle des Pyrotechnikers steht es dem Auftragnehmer zu,
die Feuerwerksveranstaltung abzusagen. Er ist verpflichtet, sich um einen entsprechenden Ersatz zu
bemühen, es gibt in diesem Falle jedoch keine Durchführungsgarantie. Der Auftragnehmer erstattet in
diesem Fall alle, durch den Veranstalter bereits geleisteten vertraglichen Entgelte.
Sollten die Punkte dieser AGB, sowie die schriftlich festgehaltenen Zusatzregelungen vom Veranstalter
nicht eingehalten werden, so steht dem Auftragnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Für
diesen Fall ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, bereits geleistete Entgelte zu erstatten. Der
Auftragnehmer haftet nicht bei Untersagung des Feuerwerks durch die jeweils zuständige Behörde.


8. Kündigung
Der Veranstalter hat das Recht, die schriftliche Auftragserteilung jederzeit
zu kündigen, soweit dabei die folgenden Punkte eingehalten werden:
1) Bis zu 4 Wochen vor der Feuerwerksveranstaltung. In diesem Falle hat der Veranstalter 10 % der
Auftragssumme an den Auftragnehmer zu bezahlen.
2) Zwischen zwischen 4 und 2 Wochen vor der Feuerwerksveranstaltung.
In diesem Falle hat der Veranstalter 30 % der Auftragssumme an den Auftragnehmer zu bezahlen.
3) Zwischen 2 Wochen und 1 Tag vor der Feuerwerksveranstaltung.
In diesem Falle hat der Veranstalter 50 % der Auftragssumme an
den Auftragnehmer zu bezahlen.
4) Erfolgt die Kündigung am Tag der Feuerwerksveranstaltung,
so hat der Veranstalter dem Auftragnehmer die volle Auftragssumme
zu bezahlen.


9. Schadenersatz/Gewährleistung
Schadenersatzansprüche des Veranstalters aus Verzug, Unmöglichkeit, Verschulden bei Vertragsabschluß,
positiver Forderungsverletzung und
aus unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht
durch vorsätzliches oder grobfahrlässiges Handeln des Auftragnehmers verursacht wurde.
Von der Tatsache losgelöst, dass der Auftragnehmer in Besitz
einer vorgeschriebenen Versicherung ist, hat der Veranstalter eine
Haftpflichtversicherung unter Einbeziehung der von
Feuerwerken stehenden Gefahren abzuschließen und dem
Auftragnehmer auf Verlangen nachzuweisen.


11. Anzuwendendes Recht
Die Rechtsbeziehungen beider Vertragsparteien unterliegen
ausschließlich dem deutschen Recht.


12. Teilnichtigkeit
Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen
unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit
aller sonstigen Bestimmungen nicht berührt.


13. Erfüllungsort/Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche sich zwischen
den Vertragsparteien aus dem Vertragsverhältnis ergebenden
Streitigkeiten, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers.